Inspiration

Fasten – ein Erfahrungsbericht

Propstei Wislikofen im Kanton Aargau, in einem verschlafenen Weiler – 23. November 2025, 17.00 Uhr: Zum ersten Mal treffe ich auf die anderen 9 Teilnehmenden und die Fastenleiterin. Gespannte Gesichter um mich herum, die mir noch fremd sind. Zur Begrüssung gibt es einen leckeren, es versteht sich, alkoholfreien Apéro mit Früchten. Es wird geplaudert und neugierig die „Mitreisenden“ kennen gelernt. Später gibt es als Abschlussmahlzeit einen feinen Gemüseteller. Am anderen Tag beginnt das Abenteuer. Montag, Tag 1 und die darauffolgenden Tage beginnen mit einen frisch zubereiteten Gemüse-/Fruchtsaft. Ich habe selten so tolle Säfte und so frisch getrunken. Am Mittag dann

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Herbstfarben

Habt Ihr es auch gesehen und genossen? All diese wunderbaren und intensiven Farben, die der Herbst uns beschert hat? Ich geniesse dieses Wunder jedes Jahr auf’s Neue. Sehr dankbar nehme ich das Geschenk an, das uns die vier Jahreszeiten immer wieder bescheren. Mein Herz ist ebenfalls erfüllt von Dank, dass ich in diesem wunderschönen und vielfältigen Land leben darf, und mit diesen Rhythmen der Natur gehen darf. Die Tage um Mitte Oktober, die ich in den Bergen erleben durfte, waren herrlich. Die satten Farben und das intensive Leuchten dieser Erdfarben haben meine körperlichen Speicher gefüllt und sind mental abgelegt für

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Sommererlebnis

Sommer – darunter verstehen wir Sonne, Wärme, lange Tage, kurze Hosen und gekühlte Getränke. So stellte ich mir dies auch vor, als wir unsere 3-tägige Wanderung für anfangs Juli planten. Wir sind davon ausgegangen, dass schönes Wetter sein wird, herrliche Weitsicht in den Bergen und so warm, dass wir mindestens kurzärmlig wandern können. Aber! Weit gefehlt! Genau dann, als wir los wollten, gab es einen Wetterumschwung. Hm, was tun? Die beiden Nächte waren bereits gebucht, und wir hatten uns auch schon eine Regen-Variante zurechtgelegt. Diese würde uns auf einer Kiesstrasse sicher und in 1 ¾ Stunden zum Ziel bringen. So

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Zulassen

Letzthin habe ich eine interessante Erfahrung in unserem Garten gemacht. Bei nachträglichen Reflektieren, bemerkte ich, dass diese Erkenntnis auch im Leben an und für sich seine Gültigkeit hat. Wir haben einen Teil unseres Gartens vor gut zwei Jahren neu gestaltet. Dabei haben wir alle Büsche und was sonst noch dort gewachsen ist, ausgegraben und diese Stelle neu bepflanzt. Neben den neuen Büschen habe ich mit viel Herzblut neue Blumen gepflanzt. Einiges wuchs prächtig, anderes entwickelte sich nicht so, wie ich mir dies vorgestellt hatte. Z.B. die vermeintlich kleinen Sonnenblumen, die ich aus Samen gezogen und später dort gepflanzt hatte, entwickelten

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Frei und unabhängig

Um uns herum brodelt die Welt. Ich fühle mich in meiner unmittelbaren Umgebung sicher, und doch lassen mich die Nachrichten nicht los, und ich mache mir manchmal Gedanken, was noch kommen könnte. Das ist nachvollziehbar und verständlich. Genau deshalb ist es meiner Ansicht nach wichtig, wenn ich mich um meine Innenwelt kümmere, denn dort bin ich und nur ich alleine verantwortlich, was ich denken und fühlen möchte. Lass ich mich mitreissen? Lasse ich mich auf endlose Diskussionen ein über Dinge, die ich nicht selber ändern kann? Ich weiss, in meinem Innern bin ich frei und unabhängig. Ist das nicht wunderbar

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Nebel

Seit einigen Tagen liegt meist eine trübe graue Nebeldecke über unseren Köpfen. Die Berge, auf die wir sonst blicken, sind in einer Nebelsuppe verschwunden. Kaum vorstellbar, dass über dem Nebelmeer die Sonne scheinen soll. Und doch, die lebensspendende Sonne ist da, auch wenn wir sie jetzt nicht sehen können. Ja, manchmal erwische ich mich selber beim Gedanken, dass diese Wetterlage im Augenblick bedrückend ist. Dann sage ich mir wieder: Hey! Schau, da vorne gibt es ein kleines Fenster und der blaue Himmel lugt hervor. Und da, dieser Busch, in welcher Pracht er sich doch auch bei Nebel zeigt! Und hier,

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Herzhören

Seit Geburt schlägt unser physisches Herz im Rhythmus des Lebens – egal was wir machen, was wir denken, tun oder wo wir sind. Dieses Herz tut einfach seine Arbeit und erhält uns am Leben. Für diese Selbstverständlichkeit dürfen wir jeden Tag dankbar sein und unsere Hand auf dieses Herz legen und ihm einmal bewusst zuhören. In der Mitte unserer Brust schlägt noch ein anderes Herz – das Herz unserer inneren Führung. Wann hast Du das letzte Mal auf dieses Herz gehört? Ihm Deine Aufmerksamkeit geschenkt? Auch dieses Herz begleitet uns seit unserer Geburt und schon viel vorher und dient uns

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Achtsamkeit

Achtsamkeit – ein bedeutungsvolles Wort in der heutigen schnelllebigen Zeit. Oft rennen wir umher von einem Termin zum nächsten, lassen uns oft mitreissen und vergessen dabei wahrzunehmen, was um uns herum geschieht. Kürzlich habe ich mir für ein Wochenende eine Auszeit gegönnt. Das Thema war unter anderem auch Achtsamkeit. Das haben wir dann immer wieder geübt. Auf unseren Atem acht zu geben und ihn zu beobachten, bringt uns immer wieder zum Wichtigsten: in’s Jetzt. Schon lange gebe ich darauf acht, dass wenn ich esse, dann esse ich. Ich geniesse mein Essen in Ruhe – ohne Radio, ohne Fernseher und ohne

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Dankbarkeit

Wenn wir an Dankbarkeit denken, dann kommen uns als erstes all die guten und schönen Dinge in unserem Leben in den Sinn. Das ist natürlich und menschlich. Ich empfinde es als grosses Privileg, dass ich in der Schweiz geboren wurde und hier leben darf. Dafür bin ich unendlich dankbar – vorallem auch in der jetzigen Zeit, wo nicht weit von uns ein Krieg herrscht. Ein Krieg, mit dem wir tagtäglich über die Medien konfrontiert werden. Vielleicht kennen wir auch Geflüchtete, die nun in unserer Nähe leben. Es ist für mich wichtig, dass ich immer wieder bewusst Danke sage: für meine

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Mut

Über die Weihnachtstage habe ich mich gefragt, wer oder was ist mutig? Sind dies Menschen, die von hohen Klippen springen? Oder diejenigen, die Autorennen fahren, oder Ski-Abfahrten bestreiten? Oder sind es Menschen, die in einer Diktatur trotzdem ihre Meinung sagen? Oder ist es der Nachbar, der einem Igel das Leben rettet? Oder die Frau, die mutig ihre Freundin verteidigt, auch wenn alle sie ausgrenzen? Oder ist es das Mädchen, das trotz Spinnenangst einer Spinne das Leben rettet? Ich glaube, Mut ist individuell und jeder Mann und jede Frau ist in ihrem ganz eigenen Leben mutig. Wir dürfen uns dies vor

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Geistigeheilung von Béatrice Noreia Ziltener in Benken